Aus dem Inhalt

„Dieses blöde Idealgewicht hat mein Leben in den letzten Jahren mehr und mehr beeinflusst.“


„Diese Bücher haben mir nie wirklich geholfen, denn sie haben immer den Hunger als den Feind der Dicken betrachtet.“


Also habe ich mich an den Mediziner meines Vertrauens gewendet und mit ihm Rücksprache gehalten. Gemeinsam haben wir dann ermittelt, dass ich mit 85 kg ein moderates und langfristig gesundes Körpergewicht hätte.

„Damit war das Ziel also festgelegt: 85 kg.“

Als Startdatum war für mich der 1. Januar 2007 dann natürlich naheliegend. So konnte ich noch in alter Manier Weihnachten genießen und richtig reinhauen. (Übrigens möchte ich auch jedes kommende Weihnachtsfest genauso feiern und genießen, weil ich meine Essgewohnheiten an diesen Tagen sicher nicht ändern werde. Es gibt einfach Dinge, auf die möchte man nicht verzichten.)

„Und ich wusste, dass ich dieses Ziel mit meinem Lieblingsessen erreichen wollte: Burger & Pommes.“

Die Frage, wie lange ich es durchhalten würde, jeden Tag bei McDonald’s zu essen, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beurteilen, aber ich hatte mir vorgenommen, mein Ziel innerhalb von sechs Monaten zu erreichen. War das unrealistisch? Es sollte sich als möglich erweisen.


Aber ich wollte dieses Mal nicht wieder versagen! Ich brauchte etwas, an dem ich mich festhalten konnte; etwas, das mir Mut machen würde und worauf ich mich freuen konnte. Und Sie werden vielleicht schmunzeln, wenn ich Ihnen sage, was es war, das all diese Zweifel zerstören konnte: mein McRib®!

Ich liebe diesen Burger über alles!

(Und ich betone hier an dieser Stelle noch einmal, dass ich damit keine Schleichwerbung für das große M machen möchte, es ist nun mal mein Lieblingsessen, was soll ich machen...?) Und plötzlich war ich zum ersten Mal in meiner Diätkarriere in der Lage, dem inneren Schweinehund ernsthaft Paroli zu bieten. Der Gedanke daran, dass ich am nächsten Tag mein Lieblingsessen schlemmen würde, hat sämtliche Zweifel verdrängt, denn ich konnte mich auf etwas freuen. Vor mir lag nicht ein Weg von Entbehrungen (die ich als Strafe empfinde) sondern ein Weg von Belohnungen. Das war neu für mich, und offensichtlich auch für meinen Schweinehund.

Inhaltsverzeichnis

VORWORT
DAS ZIEL
   Grundgedanke Idealgewicht
   Eigenverantwortung
   Genuss und Kontrolle
   Vergangene Versuche
DAS WERKZEUG
   Sport
   Menübeispiel
   Mein Tagebuch
   Kontrollhilfen
DER WEG - TEIL 1
   Der Tag davor
   Tag 1
   Die erste Woche
   Kopfschmerzen, Muskelkater, Zweifel & Co
   Woche 2-3
   Tag 20
   Erste Veränderungen
   Woche 4-5
   Tag 33
   Gruppenzwang
   Woche 6-8
   Tag 42
DIE HÜRDEN
   Gesellschaftliche Anlässe
   Neider und Skeptiker
   Die Gewohnheit
WELCHE DIÄT IST DIE BESTE?
   Ich hatte sie alle!
   Weight Watchers (WW)
   Brigitte-Diät
   Atkins-Diät
   Die Kohlsuppe des Grauens
   Low-Fat-30
   Forever-young-Erfolgsprogramm
   Rezeptvergleiche
   Die Besseresser
DER WEG - TEIL 2
   Woche 9-12
   Mein 30. Geburtstag
   Tag 65
   Woche 13-15
   Auszeit durch Mandel-OP
   Tag 90
   Woche 16-19
   Tag 125
   Salat
MOTIVATION
   Motivationshilfen
   Das Leiden der Dicken
   Die Selbstlüge
   Psychologie bei Diäten
   Der Weg ist das Ziel
SCHLUSSPHASE, ENDSPURT, GESCHAFFT
   Woche 20-23
   Aus Spott wird Anerkennung
   Woche 24-26
   Ein völlig neues Lebensgefühl
ANHANG
   Quellenverzeichnis
   Interview/häufige Fragen, Fotos
   Statistik, Blutbilder, Tests, Meine Vorlage
Über den Autor...

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